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Die Suchfunktion im Dokumentenmanagement

Erfahren Sie hier, wie Sie den Dokumentenbestand in docma EDM einfach und schnell durchsuchen und so auch in einer Datenbank mit tausenden von Dokumenten stets den Überblick behalten. Lesen Sie mehr >>

Ein Dokumentenmanagementsystem bringt  innerhalb eines Unternehmens  Ordnung in die stetig anwachsende Daten- und Informationsmenge. Nicht nur die Informationsbasis, sondern letztendlich die Produktivität wird dadurch nachhaltig verbessert.
Mit der zunehmenden Digitalisierung des Alltags und der kontinuierlich wachsenden Menge der zu verwaltenden Dokumente ist es jedoch schwierig den Überblick im Dokumentendschungel zu behalten.
Relevante Daten und Informationen sollen schnell und einfach gefunden werden.
Doch wie erhält man in Sekundenschnelle, quasi per Mausklick die Information, die benötigt wird?
Im Dokumentenmanagementsystem docma EDM gibt es mehrere Varianten, den Dokumentenbestand zu durchsuchen.

 

  • Über die Ansichten
  • Über die interne Suchfunktion
  • Über die Volltextsuche

1. Suchen über die Ansicht

Für jede Ablagekategorie im Dokumentenmanagement, von denen es bis zu 4 geben kann, existieren im linken Übersichtsbereich vordefinierte Ansichten.
Klappt man die gewünschte Ansicht unter Ablagestruktur auf, werden auf der rechten Seite in der Dokumentenübersicht alle bereits verwendeten Kategorien angezeigt und können dort angewählt werden. Über den grünen Pfeil vor dem Stichwort, kann der jeweilige Bereich aufgeklappt werden.

Hinweis:

Wenn alle Bereiche bereits aufgeklappt angezeigt werden, ist das oft unübersichtlich.
Über die Funktion Alle komprimieren in der übergeordneten Symbolleiste werden die jeweiligen Abschnitte wieder übersichtlich zusammengeklappt.

Die Ansichten sind dann sehr hilfreich, wenn man nach Dokumenten sucht, die nur einem Ablagekriterium entsprechen. Sobald Dokumente unterschiedlichen Filterkriterien entsprechen, wie z.B. bestimmte Ablagestruktur, bestimmter Empfänger und bestimmtes Dokumentendatum, empfiehlt sich die interne Suchfunktion.

2. Interne Suchfunktion:

Starten Sie den Suchprozess über die Funktion Suche in der Aktionsleiste.

In der folgenden Eingabemaske stehen alle notwendigen Suchkriterien zur Verfügung. Zu Beginn einer Suche empfiehlt es sich, nicht zu viele Einschränkungen für die Dokumente zu machen.

Für das Durchsuchen des Titels steht ein Freitextfeld zur Verfügung. Über bestimmte Operatoren lassen sich auch Suchbegriffe  miteinander verbinden.

Folgende Operatoren können verwendet werden.
*          ist ein Platzhalter für beliebig viele Buchstaben
?          ersetzt einzelne Buchstaben oder Zahlen
AND     mehrere Begriffe können angegeben, die zwingend vorhanden sein müssen
OR       verbindet mehrere Begriffe, von denen mindestens einer enthalten sein muss

Über den Typ lässt sich die Suche noch um die Dokumentart einschränken.

Auch die Beachtung von Verfasser oder Datum eines Dokumentes kann die Suche vereinfachen.

Die Suchmaske kann sehr differenziert konfiguriert werden. Von Dokumententyp über Anhänge bis hin zum Verteiler. Nachdem alle Suchkriterien eingestellt sind, startet man den Suchdurchlauf mit OK.
Enthält das Suchergebnis weniger als 16 Dokumente, werden die Ergebnisse sofort am Bildschirm angezeigt.
Bei mehr als 15 Dokumenten erscheint zunächst ein Hinweis mit der Anzahl der Treffer. Ist die Anzahl zu groß, können über Abbrechen die Suchkriterien on der Eingabemaske nochmal verändert werden.

Ist man mit der Anzahl der Treffer einverstanden, erscheint nach Bestätigung der Meldung mit OK die Liste mit den Suchergebnissen.

Das letzte Suchergebnis wird grundsätzlich in der Rubrik  Suche --> Letzte Ergebnisse angezeigt.

 
Sollte eine Suche öfter benötigt werden, können die Suchkriterien abgespeichert und jederzeit über einen Klick wieder gestartet werden.

In der Suchmaske kann dafür bei Suche speichern eine Haken gesetzt und ein Name für die Suche eingegeben werden. Die Sucheinstellung wird dann anwenderbezogen abgespeichert. Soll die Suche auch anderen Anwendern in diesem Projekt zur Verfügung gestellt werden, kann zusätzlich ein Haken bei Gemeinsam genutzte  Suche gesetzt werden.

Unter Suche --> Vorlagen befinden sich alle abgespeicherten Suchen.
Die persönlichen Einträge sind mit einem Schlüssel gekennzeichnet, die öffentlichen mit einem grünen Punkt.

Um eine gespeicherte Suche zu starten, wählt man diese aus und klickt auf Suche starten.

 

Das Durchsuchen des Textbestandes beschränkt sich bei der internen Suche auf die Titel bzw. Betreffzeile des Dokuments. Um auch Anhänge und E-Mail Inhalte zu durchsuchen kann zusätzlich die Volltextsuche verwendet werden.

 

3. Volltextsuche

Sie ist die mit Abstand leistungsfähigste Suchfunktion im Dokumentenmanagementsystem. Hier können Stichworte über alle verfügbaren Inhalte hinweg gesucht werden.

Sollte die Leiste für die Volltextsuche nicht eingeblendet sein, kann diese über Ansicht --> in dieser Ansicht suchen  eingeblendet werden.

Die Volltextsuche greift immer für alle Dokumente, die in der aktuellen Ansicht aufgelistet werden. So können Sie z.B. mit der internen Suche die Ansicht bereits auf einige Dokumente einschränken und dann aus dieser Ansicht heraus die Volltextsuche starten. 

In der Suchleiste gibt man den gewünschten Suchbegriff ein. Hierbei können die Suchbegriffe ebenfalls mit den gängigen Operatoren, wie etwa * verbunden werden.
Klickt man nun auf Suchen, so erhält man eine Ergebnisliste, die meist unsortiert angezeigt wird.  Ein Klick z.B. auf die Spaltenüberschrift Datum sortiert die Ergebnisse chronologisch.

Die Möglichkeiten, den Dokumentenbestand in docma EDM zu durchforsten sind sehr umfangreich. Gerade für große Projekte mit langen Laufzeiten und einem sehr hohen Dokumentenaufkommen ist das System so bestens geeignet.

Kategorie: Dokumente (5)
07.03.2014

Sceye Scanner Integration im Bildmanagementsystem docma PIX

Bereits seit der Version 5 unseres Bildmanagementsystems ist es möglich, neben den üblichen Bilddateiformaten wie png, jp(e)g, bmp, gif, tif(f) und eps auch pdf Dateien im System ablegen. Das eröffnet unseren Kunden viele neue Möglichkeiten Ihre Archivierung und Ihre Baudokumentation zu komplettieren. Lesen Sie mehr >>

Bereits seit der Version 5 unseres Bildmanagementsystems ist es möglich, neben den üblichen Bilddateiformaten wie png, jp(e)g, bmp, gif, tif(f) und eps auch pdf Dateien im System ablegen.

Das eröffnet unseren Kunden viele neue Möglichkeiten Ihre Archivierung und Ihre Baudokumentation  zu komplettieren.

Täglich anfallende Dokumente, die sich  im üblichen Ablauf der Baustelle in der Schreibtischablage türmen  und oft gar nicht in den vorhandenen Dokumentenmanagementsystemen abgelegt werden, können jetzt aber in docma PIX archiviert werden, um das Auffinden später zu erleichtern.

Um diese Dokumente noch schneller zu digitalisieren und ins Bildmanagement zu importieren, wurde für docma PIX eine direkte Anbindungsmöglichkeit  für die  Sceye Scanner geschaffen.

(Mehr zu den Geräten erfahren Sie hier: http://www.sceye.eu)

Bei diesen Scannern handelt es sich um praktische, platzsparende Dokumentenscanner, die es dem Anwender erlauben alle Belege, Lieferscheine oder auch mehrseitige Schreiben in sekundenschnelle zu scannen.

Besonders beeindruckend dabei ist, wie die Software z.B. kleinere Belege  und andere Nicht-A4-Dokumente automatisch zuschneidet und verarbeitet.

Wird docma PIX als Inhouselösung am firmeninternen Server eingesetzt, erkennt das Programm automatisch wenn der Sceye Scanner am Rechner installiert ist und wird um das ‚Sceye Icon‘ erweitert.
Um den Scanvorgang zu starten verwendet man direkt die Funktion in docma PIX.  Die  Sceye Software wird geöffnet und der Scan kann dann per Knopfdruck gestartet werden. Nach dem Scannen bzw. Überarbeiten des Dokuments  kann es dann direkt in docma PIX importiert werden.
Dort steht es dann zur weiteren Verschlagwortung zur Verfügung. Dokumente und Bilder werden auf Wunsch dann gemeinsam zu einem Vorkommnis, Vorgang oder Firma abgelegt.
Da unsere Bausoftware für  Baudokumentation mit dem Bildmanagement direkt verbunden ist, können alle gescannten Belege mühelos auch einem Bautagesbericht zugeordnet werden.
19.02.2014

Samsung Tablet Galaxy Note mit Stiftbedienung als mobile Flipchart und Präsentationswerkzeug

Wer ist nicht irgendwann genervt von ewig langen und überladenen Power-Point-Folien, die nach dem immer gleichen Schema durchgebetet werden ? Ich war es irgendwann leid vor jeder Kundenpräsentation oder Schulung Anpassungen an Folien zu machen, um die Inhalte etwas individueller und persönlicher erscheinen zu lassen. Lesen Sie mehr >>
Erfahrungsbericht von Christian Gebhard
Leiter Consulting & Professional Services
 

Wer ist nicht irgendwann genervt von ewig langen und überladenen Powerpoint-Folien, die nach dem immer gleichen Schema durchgebetet werden? Ich war es irgendwann leid vor jeder Kundenpräsentation oder Schulung Anpassungen an Folien zu machen, um die Inhalte etwas individueller und persönlicher erscheinen zu lassen.

Lange Zeit war ich auf der Suche nach geeigneten Apps um mein Tablet als mobile Flipchart nutzen zu können. Das Zeichnen mit den Fingern oder auch das Schreiben von Texten ist aufgrund der Ungenauigkeit des Druckpunktes ein Ding der Unmöglichkeit. Auch digitale Stifte sind aufgrund ihrer eher kugelförmigen Stiftspitze dafür nicht geeignet.

Im Dezember 2013 hatte ich dann erstmals das Galaxy Note 10.1 (2014 Edition) von Samsung in der Hand. Dieses Tablet besitzt einen eigenen Stift, der seitlich im Tablet aufbewahrt werden kann. Die Stiftspitze ist fast so dünn wie bei einem Bleistift und ermöglicht ein sehr präzises Arbeiten mit dem Tablet.

Die Suche nach Flipchart-Apps kann man getrost einstellen, denn das Samsung Tablet bringt eine eigene App "S Note" mit. Diese ermöglicht das Anlegen von eigenen Notizbüchern, die auch bei Bedarf mit einem Passwort geschützt werden können.
Je nachdem was man bevorzugt, kann der Hintergrund komplett weiß (praktisch für die Verwendung als Flipchart) oder kariert bzw. Linien vorbelegt werden, was sich für Mitschriften anbietet.

Wenn man auf Powerpoint-Folien nicht ganz verzichten möchte, so kann man diese ebenfalls als Hintergrund einzelner Notizseiten verwenden. Dies bietet sich z.B. an um bei der Anfertigung von Skizzen ein gewisses Layout oder eine Form einzuhalten. Man exportiert diese am besten als png-Datei und legt sie am Tablet in der Galerie ab. Von dort kann man sie relativ einfach einfügen, wobei ich hier die App "QuickPic" für das Zuschneiden und Einpassen empfehlen kann. Somit legt man sich ein Set von "halbfertigen" Folien als Vorlage in einem Notizbuch an, die man dann während der Präsentation mit Leben füllen kann.

Hier mal ein praktisches Beipiel: Eine völlig überladene Power-Point-Folie zum Mängelmanagementprozess auf einer Baustelle, die zwar Zug um Zug mit Effekten langsam aufgebaut wird, aber dennoch ein gelangweiltes und überfordertes Publikum hinterlässt.

 

Diese Folie habe ich mir als erstes vorgenommen und den Text durch kleine Skizzen ersetzt. Sie wirkt jetzt zwar wieder ziemlich voll, da man jedoch die einzelnen Schritte live unter Mithilfe der Teilnehmer durchführt bin ich mir ziemlich sicher, dass man sehr viel mehr Aufmerksamkeit und Interesse erreicht. Auch wenn man vielleicht malerisch nicht so begabt ist kann man so gut Anmerkungen einstreuen wie "..die Eingabe kann auch per Hand erfolgen...nach meiner nicht so gelungenen Zeichnung einer Hand könnte man aber auch sagen ..zu Fuß..."

 

Sehr gerne mache ich spontane Skizzen auf herkömmlichen Flipcharts, jedoch findet man gerade bei unserem Kundenumfeld in Baustellenbüros eher selten solche Hilfsmittel. Mit dem Galaxy Tablet und einem HDMI-fähigen Beamer hat man jedoch seine Flipchart immer mobil dabei. Es gibt hier verschiedene Möglichkeiten um das Bild vom Tab auf den Beamer zu bekommen, hierzu werde ich noch in einem separaten Blog berichten.

Unschlagbar ist auch, am Ende der Vorstellung die gezeichneten Skizzen als Zusammenfassung der Besprechung als PDF-Datei per E-Mail versenden zu können oder im CRM-System als Gesprächsnotiz zu hinterlegen. Die Korrekturfunktionen in der App "S Note" sind genial, man kann einzelne, gezeichnete Elemente ausschneiden, duplizieren, verschieben. Auch wenn das Bild am Ende nicht perfekt ist kann man es so sehr einfach nochmal aufhübschen.

 

Selbst vor einer Telefonkonferenz zur Klärung technischer Fragen kann man innerhalb von wenigen Minuten ein Schaubild anfertigen und dies vorab als Diskussionsgrundlage per E-Mail verschicken. Früher hatte man solche Grafiken mühsam versucht in Powerpoint anzufertigen was einen an den Rand der Verzweiflung brachte und zudem eine Menge Zeit gekostet hat. Anbei beispielhaft eine Skizze hinsichtlich der benötigten Komponenten in der IT-Infrastruktur für eine lokale Installation unserer Software für Mängelmanagement docma MM einschl. der mobilen Mängelmanagement App docma MM mobile für iPad und Android. Wer sich im Übrigen die ganze Installation und Administration sparen möchte greift einfach zu unserer Cloud-Lösung, da läuft alles vorkonfiguriert in unserem Rechenzentrum.

Trotz aller Freizügigkeit und Flexibilität möchte manch einer doch noch an seiner geliebten Powerpoint-Präsentation festhalten. Auf dem Tab ist dazu die App "POLARIS Office" vorinstalliert, welche die Microsoft-PP-Präsentationen fast perfekt darstellt, sofern man es mit Animationen nicht übertreibt. Sehr schön ist hier die Möglichkeit, direkt auf den Folien Anmerkungen machen zu können. Anbei mal ein Beispiel für eine Presales-Präsentation bei einem Interessenten, dem man kurz einen Überblick über das eigenen Produktportfolio geben möchte um dann im Detail auf die Module Baucontrolling und Mängelmanagement einzugehen.

Im Detail habe ich mich mit dieser App noch nicht so beschäftigt, da ich dann doch lieber freier mit der Notizapp "S Note" arbeiten möchte. Im Praxiseinsatz könnte es aber sicherlich auch damit gut funktionieren. Das Tablet bietet noch viele weitere Einsatzszenarien. Diese werde ich in einigen folgenden Blogs behandeln.

Im Zusammenhang mit dem Galaxy Tab sind künftig noch folgende Blogs geplant:

  • Kommentieren von CAD-Plänen mit den Apps Adobe Reader und Samsung S Note
  • Bildschirmübertragung / Screen Mirroring von Android-Engeräten auf Beamer und digitale Fernseher
  • Handschrift- und Spracherkennung für Desktop-Anwendungen unter Citrix auf dem Galaxy Tab
10.02.2014
Samsung Galaxy Tab 10.1 nicht nur für Mängelmanagement Der Mängelmanagementprozess (altes Schaubild) Der Mängelmanagementprozess (neues Schaubild) Die unterschiedlichen Sichtweisen AG / AN / NU im Mängelmanagementprozess IT-Infratstruktur Bausoftware für Mängelmanagement POLARIS Office für Android Christian Gebhard, Leiter Consulting & Professional Services, EDR Software GmbH

Grundlagen zum Thema Bauablaufstörungen

Das Thema Bauablaufstörungen ist ein sehr weitreichendes Feld und oft ist es nicht einfach alle wichtigen Aspekte zu überblicken. Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen dieses Thema in einer kleinen Blogserie näher für Sie zu beleuchten. Lesen Sie mehr >>

Das Thema Bauablaufstörungen ist ein sehr weitreichendes Feld und oft ist es nicht einfach alle wichtigen Aspekte zu überblicken. Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen dieses Thema in einer kleinen Blogserie näher für Sie zu beleuchten.

Unser Key-Account Manager Frank Eckel verfügt neben seinem Abschluss  zum Bauingenieur auch über eine juristische Ausbildung. In seiner bisherigen Laufbahn hat er bereits viele Stellungnahmen hinsichtlich gestörter Bauabläufe auf Auftragnehmer- und Auftraggeberseite verfasst.

 
Dipl.-Ing. Univ. Dipl.-jur. Frank Eckel
Key Account Manager bei EDR Software

Er wird sich in der nächsten Zeit hier im Blogbereich nun öfter zu Wort melden und in kleinen Etappen einzelne Themenbereiche der Bauablaufstörungen erläutern. Im 1. Blog geht es um allgemeine  Grundlagen, die helfen sollen das Gebiet besser zu erfassen.  

Grundlagen zum Thema Bauablaufstörungen

Dreh und Angelpunkt beim Thema Bauablaufstörungen ist die Bauzeit. Diese wird aufgrund von Störungen im Bauablauf meist negativ beeinflusst und verlängert sich.

Regelungen zur Bauzeit bzw. zu Ansprüchen aufgrund von Problemen mit der Bauzeit gibt es zwar im BGB, lassen sich aber dort nur sehr schwer finden. Eine Regelung zum Leistungsbeginn findet sich in § 271 BGB. Regelungen zu Ansprüchen im Zusammenhang mit Bauzeitverlängerungen finden sich bei den Vorschriften zum Verzug sowie beim Rücktrittsrecht.

Anders stellt es sich bei den Vorschriften der VOB dar. Bereits in § 9 Abs. 1 bis 4 VOB/A wird beschrieben wie Vertragsfristen zu vereinbaren sind. Die §§ 5, 6, 8 Abs.3 und 11 VOB/B enthalten weitere konkrete Regelungen die Bauzeit betreffend.

Die Vorschriften der VOB/A sind für den öffentlichen Auftraggeber verbindlich. Sie stellen aber in der Regel keine Anspruchsgrundlage für den Auftragnehmer bei Nichteinhaltung dar.

Mit den Vorschriften der VOB/B verhält es sich anders. Ist die VOB/B vereinbart wird diese Vertragsbestandteil. Rechtlich gesehen sind die Regelungen der VOB/B Allgemeine Geschäftsbedingungen und unterliegen somit der Inhaltskontrolle der §§ 307 ff BGB.

§ 5 Abs. 1 VOB/B definiert die Begriffe Vertragsfristen und Einzelfristen. Wichtig in diesem Zusammenhang ist, dass die in einem Bauzeitenplan enthaltenen Einzelfristen nur dann als Vertragsfristen gelten, wenn dies im Vertrag ausdrücklich vereinbart ist.

§ 5 Abs. 2 VOB/B enthält Regelungen zum Baubeginn.

§ 5 Abs. 3 VOB/B beschäftigt sich mit der unzureichenden Förderung des Baufortschrittes durch den AN. In diesem Fall hat der AG das Recht den AN aufzufordern unverzüglich Abhilfe zu schaffen.

§ 5 Abs. 4 VOB/B gibt dem Auftraggeber einen Schadensersatzanspruch für den Fall, dass der Auftragnehmer seinen Verpflichtungen aus § 5 Abs. 1 bis 3 VOB/B nicht nachkommt.

§ 6 VOB/B enthält Rechte und Pflichten der Bauvertragspartner für den Fall von Behinderungen und Unterbrechungen. Insbesondere der Anspruch für den Auftragnehmer aus § 6 Abs. 2 VOB/B auf Bauzeitverlängerung und die Schadensersatzansprüche für AN und AG gemäß § 6 Abs. 6 VOB/B sind hier hervorzuheben. Ein ähnlicher Anspruch ist in diesem Zusammenhang durch § 642 BGB gegeben. § 6 Abs. 6 VOB/B und § 642 BGB stehen in Anspruchskonkurrenz.

In direktem Zusammenhang mit der Bauzeit stehen auch die Vertragsstrafe Regelungen der §§ 9 Abs. 5 VOB/A und 11 VOB/B.

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Wie eben gezeigt gibt es eine Reihe die Bauzeit betreffende Regelungen in der VOB/B, die es im BGB nicht gibt. Eine interessante Fragestellung in diesem Zusammenhang ist, in wie weit die Regelungen der VOB/B auch auf einen BGB Vertrag angewendet werden können.

Da es sich bei den Regelungen der VOB/B um Allgemeine Geschäftsbedingungen handelt, sind die Grundsätze für eine analoge Anwendung nicht anwendbar, da diese prinzipiell nur für Gesetze gelten.

Trotzdem ist man sich in der Literatur und auch in der Rechtsprechung einig, dass es über die Grundsätze von Treu und Glauben (§ 242 BGB) bzw. im Wege der ergänzenden Vertragsauslegung (§§ 133, 157 BGB) zu einer Anwendung der allgemeinen Grundsätze der VOB/B auch beim BGB Vertrag kommen kann.

Neben der rechtlichen Relevanz (z. B. maßgebend für Ansprüche des AG aber auch des AN) hat die Bauzeit auch große Bedeutung für baubetriebliche Fragen. Die Planung des konkreten Bauablaufs erfolgt mit Hilfe der vom AG gemachten Angaben in den Ausschreibungsunterlagen. Bereits hier erhält der AN die für die Kalkulation entscheidenden Angaben über die zu erbringenden Leistungen, die maßgeblichen Rahmenbedingungen und die für die Realisierung zur Verfügung stehende Bauzeit.

Aufgrund dieser Angaben plant der AN seinen Geräte- und Personaleinsatz, seine Materiallieferungen und seinen Planlauf. Gerade bauzeitliche Änderungen haben gravierende Auswirkungen auf diese Planung und verursachen in der Regel immer Mehrkosten. Die Mehrkosten entstehen sowohl auf Auftragnehmerseite als auch auf Auftraggeberseite.

Wie man in den vorangegangenen Ausführungen sieht, ist das Thema Bauablaufstörungen ein sehr weitläufiges, welches sich mit seinen Auswirkungen in vielen Bereichen zeigt. Betroffen sind immer sowohl Auftragnehmer als auch Auftraggeber. Um die Ursachen und Auswirkungen fassen zu können, müssen oftmals sehr schwierige baubetriebliche wie rechtliche Fragen beantwortet werden.

Eine zufriedenstellende Aufarbeitung von Störungen im Bauablauf kann somit nur in Zusammenarbeit aller Beteiligten erfolgen. Bevor es zu einer baubetrieblichen bzw. rechtlichen Bewertung kommen kann müssen die einzelnen Sachverhalte bis ins letzte Detail aufgeklärt und dargestellt werden. Dies bedeutet, dass sowohl das ausführende Personal auf der Baustelle, die Juristen und die auf baubetriebliche Fragestellungen spezialisierten Ingenieure eng zusammen arbeiten müssen. Nur so lassen sich vernünftige Lösungen für die meist komplexen und schwierigen Fragen, entstanden aufgrund von Bauablaufstörungen, finden.

Thema des nächsten Blogs:

Der Bauzeitenplan und seine Bedeutung im Zusammenhang mit dem Thema Störungen im Bauablauf

04.02.2014

Mobiles Mängelmanagement für Apple iPhone und iPad im Test

Endlich ist sie in der Testphase, die neue mobile App docma MM mobile für unser Mängelmanagement unter Apple iOS. Lesen Sie mehr >>

Erfahrungsbericht von Andrea Hofmann
Consulting und Marketing bei EDR Software

Endlich ist sie in der Testphase, die neue mobile App docma MM mobile für unser Mängelmanagement unter Apple iOS.

Mit Spannung habe ich als eingefleischter Apple Fan und Benutzer auf die Umsetzung gewartet. Die mobilen Apps für das Mängelmanagement und das Bildmanagement gibt es ja schon länger im Haus der EDR Software. Bislang allerdings nur für Geräte mit dem Betriebssystem Google Android.

 

Nicht immer fiel  es mir als iPhone Besitzer der (für mich) inzwischen 3. Generation leicht, mit Android warm zu werden. Umso mehr freue ich mich jetzt über die Fertigstellung der mobilen App für das Mängelmanagement auf  iPhone und iPad.

Schon seit Tagen bin ich fleißig am testen und total begeistert.

Testen mit iPhone und Ipad

Wie man es von den iOS Anwendungen gewohnt ist, findet man immer alle Informationen direkt auf dem Screen. Das Look & Feel der App ist super. Schlichtes Design mit den üblichen iOS Vorgaben.

Hier kann man ohne zu lügen behaupten: Kennt man eine App, kann man sie alle bedienen!
Die intuitive Bedienung ist hier definitiv für alle iOS gewohnten Anwender gegeben.

Die mobile App ist eine praktische und komfortable Ergänzung für unsere Kunden, die docma MM bereits im Einsatz haben. So besteht die Möglichkeit  mit dem iPhone oder iPad Mängel direkt vor Ort auf der Baustelle aufzunehmen, mit allen notwendigen Informationen zu versehen und dann direkt zur zentralen Datenbank zu synchronisieren.  So kann im Büro bereits die Mangelanzeige durch die Assistenz erfolgen, obwohl der Bauleiter noch auf der Baustelle unterwegs ist.

Mangel mobil erstellen am iPhone 
Mangelinformationen bearbeiten  
 

Genauso kann ich mir aber auch Mängel aus der zentralen Datenbank lokal auf das Gerät synchronisieren, so dass ich bei einer Nachbegehung alle freigegebenen und zu kontrollierenden Mängel direkt dabei habe.

Ich kann alle Mängel herunterladen oder nur Mängel mit bestimmten Filterkriterien.
Einmal natürlich anhand der Mangelinformationen, wie Gewerk, Firma, Status usw.

Aber, und das ist ganz praktisch auch über die sogenannte SuchID.

Werden im Mängelmanagementsystem Mangellisten oder Mangelanzeigen erstellt und versendet, werden automatisch alle betroffenen Mängel mit einer SuchID gekennzeichnet, über die im Nachgang genau diese Liste von Mängeln wieder aufgefunden werden kann. Diese Information wird automatisch erzeugt.

Kommt nun ein Feedback von der Firma über die angezeigten Mängel, kann der zuständige Bauleiter auf der Baustelle einfach die gewünschte SuchID am mobilen Endgerät angeben, sich die entsprechenden Mängel auf das iPad oder iPhone laden und dann die Mängel bei der Begehung direkt auf erledigt setzen.

 
Einfacher und effizienter geht’s nicht!
28.01.2014
Andrea Hofmann

EDR Software wünscht Frohe Weihnachten

Ein bewegtes Jahr geht zu Ende und wir möchten die Gelegenheit nutzen Danke zu sagen. Lesen Sie mehr >>
 

Ein bewegtes Jahr geht zu Ende und wir möchten die Gelegenheit nutzen Danke zu sagen.

Danke, für eine gute Zusammenarbeit mit Kunden und Geschäftspartnern und Danke vor allem für das Vertrauen, das uns unsere neuen wie auch bestehenden Kunden im Jahr 2013 entgegengebracht haben.

Allen Geschäftspartnern, Kunden und auch Freunden der EDR Software GmbH wünschen wir ein ruhiges und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start ins Jahr 2014.

Auch in 2014 freuen wir uns auf viele neue und bestehende spannende Aufgaben und Projekte im Bereich Bauprozessmanagement.

Ihr Team der EDR Software GmbH

20.12.2013