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Digi-Was? Werden Sie zum Digital Native mit unserem Lexikon der Digitalisierung

Unser Beitrag macht Sie fit für die Digitalisierung. Die wichtigsten Digitalisierungsbegriffe im Bauumfeld und darüber hinaus kurz und prägnant erklärt.

9. Juni 2017

Nicht nur die Baubranche lebt in ihrer ganz eigenen Begriffswelt (siehe unseren Beitrag „Fehlen Ihnen die Worte?“ ). Auch die Digitalisierung bringt neue Begriffe mit sich und nicht nur neue Anwendungen. Begriffe, die jedoch viele, die im digitalen Bereich nicht beheimatet sind, oft ratlos zurücklassen. Das muss nicht so bleiben!

Wir haben die wichtigsten Begriffe für Sie in unserem Lexikon der Digitalisierung zusammengestellt und machen Sie damit fit für die digitale Transformation. Bei unserer Recherche sind wir über ein etwas anderes Glossar der Digitalisierung gestoßen, das wir an dieser Stelle gerne mit Ihnen teilen möchten. Erfahren Sie, wie sich der Unternehmensalltag der mittelständischen MaMo GmbH durch die Digitalisierung verändert.

Hier geht’s zu Klartext 4. 0 – das etwas andere Glossar

 

edr software Lexikon der Digitalisierung

 

App

App ist die Abkürzung des englischen Begriffs Application. Damit ist eine Anwendungssoftware gemeint, also ein ausführbares Programm, das eine mehr oder minder nützliche Funktion erfüllt, aber nicht relevant für das Funktionieren eines ganzen Systems selbst ist. Mittels einer oder mehrerer Apps kann der Funktionsumfang eines Gerätes erweitert werden.

 

BCF – Open BIM Collaboration Format

BCF ist eine Datenschnittstelle zur vereinfachten Weitergabe einzelner Informationen aus größeren Gebäudemodellen währende des Arbeitsprozesses zwischen verschiedener Softwarelösungen basierend auf der IFC. Zwischen verschiedenen Nutzern wird eine modellbasierte Kommunikation realisiert, die über Status, Ort, Blickrichtung, Bauteil, Bemerkung, Anwender und Zeitpunkt im IFC Datenmodell informiert (Quelle: buildingSMART).

 

BI – Business Intelligence

BI ist ein seit Anfang bis Mitte der 1990er Jahre gebräuchlicher Begriff für Verfahren und Prozesse zur systematischen Analyse (Sammlung, Auswertung und Darstellung) digitaler Informationen zur Gewinnung fundierter Erkenntnisse für operative und strategische Unternehmensentscheidungen (Quelle: Wikipedia).

 

Big Data

Eine allgemeingültige, klare Definition von Big Data fehlt bislang, es kann aber generell gesagt werden, dass Big Data jedes Dataset meint, welches die Grenzen und Möglichkeiten der konventionellen IT übersteigt. Standard-Datenbanken und -Tools haben zunehmend Probleme, mit der steigenden Flut an Daten fertig zu werden: Relative Datenbanken scheitern am Volumen, ETL-Prozesse sind zu langsam und haben Schwierigkeiten mit den vielfältigen Datenformaten, die traditionelle BI ist daher zu langsam und kann die Massen an unstrukturierten Daten nicht mehr effektiv verarbeiten. (Quelle: softselect).

 

BIM – Building Information Modeling

BIM ist eine Planungsmethode im Bauwesen, die die Erzeugung und die Verwaltung von digitalen virtuellen Darstellungen der physikalischen und funktionalen Eigenschaften eines Bauwerks beinhaltet, jedoch keine Software. Software kann immer nur BIM-fähig sein. Die Bauwerksmodelle stellen dabei eine Informationsdatenbank rund um das Bauwerk dar, um eine verlässliche Quelle für Entscheidungen während des gesamten Lebenszyklus zu bieten; von der ersten Vorplanung bis zum Rückbau. Dank Interoperabilität verschiedener Technologie-Plattformen, erlaubt BIM es allen Beteiligten, zur gleichen Zeit auf die gleichen Informationen zuzugreifen. (Quelle: pCon Blog)

Hier geht’s noch zu einem kleinen Video, in dem BIM kurz und knapp erklärt wird.

Zum Video BIM

 

Cloud Computing

Die skalierbare und nach Verbrauch abrechenbare Bereitstellung von IT-Dienstleistungen wie Software, Rechen- und Speicherkapazität oder Plattformen über ein privates oder öffentliches Netzwerk.

 

Construction 4.0

In Anlehnung an die Industrie 4.0, bei der sich die Produktion mit modernster Informations- und Kommunikationstechnik verzahnt, wird die Digitalisierung in der Bauindustrie auch mit dem Begriff Construction 4.0 umschrieben.

 

CRM- Customer Relationship-Management

CRM heißt Kundenbeziehungsmanagement und bezeichnet eine Strategie zur systematischen Gestaltung aller Beziehungen und Interaktionen eines Unternehmens mit bestehenden und potenziellen Kunden. Die dazugehörende Dokumentation und Verwaltung von Kundenbeziehungen ist ein wichtiger Baustein und ermöglicht ein vertieftes Beziehungsmarketing, das sich in vielen Branchen maßgeblich auf den Unternehmenserfolg auswirkt.

 

Digitalisierung

Der Begriff Digitalisierung bezeichnet die Überführung analoger Größen in diskrete (abgestufte) Werte, zu dem Zweck, sie elektronisch zu speichern oder zu verarbeiten. Digitalisierung meint auch die zunehmende Durchdringung von Wirtschaft und Gesellschaft mit digitalen Technologien (z.B. Social Media, Big Data, Clouds, Smart Devices, Internet der Dinge).

 

DMS – Dokumentenmanagement

Die Association for Information and Image Management (AIIM) definiert DMS (-Systeme) technisch als Technologien, Werkzeuge und Methoden zur Erfassung, Verarbeitung, Bereitstellung, Speicherung und Archivierung von Informationen zur Unterstützung der Geschäftsprozesse im Unternehmen.

 

ECM – Enterprise Content Management

Die Association for Information and Image Management (AIIM) definiert ECM als  Technologien zur Erfassung, Verwaltung, Speicherung, Bewahrung und Bereitstellung von Content und Dokumenten zur Unterstützung organisatorischer Prozesse. Dabei greifen verschiedene Software-Lösungen ineinander. Zentrale Elemente hierfür sind Archivierungs-, Out- und Input-Management- sowie Web-Content-Managementsysteme, aber auch ein Dokumentenmanagementsystem.

 

ERP- Enterprise Resource Planning

ERP bezeichnet eine betriebswirtschaftliche Softwarelösung zur Ressourcenplanung und Prozesssteuerung eines Unternehmens bzw. einer Organisation. ERP integriert eine Vielzahl von Geschäftsanwendungen und Betriebsdaten, die in einer zentralen Datenbank verarbeitet und gespeichert werden. Moderne ERP-Systeme enthalten zahlreiche Funktionen wie Beschaffung, Produktion, Vetrieb, Personal, Controlling etc. (Quelle: SoftSelect).

 

GoBD

GoBD steht für „Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff“. Die GoBD wurden durch das Bundefinanzministerium vom 14.11.2014 veröffentlicht und gelten für alle Veranlagungszeiträume ab dem 31.12.2014. Im nachstehenden Leitfaden wird die aktuelle Rechtslage referiert.

Zum Leitfaden GoBD

 

IFC – Industry Foundation Classes

IFC stellt ein allgemeines Datenschema dar, das einen direkten und vollständigen Austausch von Daten zwischen verschiedenen entsprechend zertifizierten Software-Anwendungen ermöglicht. Dieses Datenschema umfasst Informationen aller am Bauprojekt mitwirkender Disziplinen über dessen gesamten Lebenszyklus hinweg. IFC ist eines der mächtigsten Open BIM Instrumente (Quelle: Data Design System).

 

Internet der Dinge (Internet of Things)

Auch beim Internet der Dinge finden sich eine Unmenge unterschiedlicher Definitionen. Übersichtlich sind diese im Blogbeitrag „IoT Definitionen: Was ist eigentlich das Internet der Dinge?“ im Experten der IT Blog dargestellt. Smart finden wir die Quintessenz, die hier aus den dargestellten Definitionen gezogen wird:

„Das Internet der Dinge besteht demnach aus Gegenständen, die durch den Einbau von Mikrochips „smart“ werden und sich so direkt und über das Internet mit anderen Gegenständen und Computern, jedoch ohne menschlichen Eingriff untereinander koordinieren können. Jedes smarte Objekt erhält dabei eine eindeutige Kennung, über die es im Netzwerk identifiziert werden kann.“

 

Künstliche Intelligenz

Im Allgemeinen bezeichnet künstliche Intelligenz oder KI den Versuch, eine menschenähnliche Intelligenz nachzubilden, d. h., einen Computer zu bauen oder so zu programmieren, dass er eigenständig Probleme bearbeiten kann (Quelle: Wikipedia).

 

Mixed Reality

Zwischen der Realität und der Virtualität gibt es noch die erweiterte Realität, Augmented Reality (AR), und die erweiterte Virtualität, Augmented Virtuality (AV). Diese beiden Zwischenformen sind Mixed Realities (MR), gemischte Realitäten. In der Mixed Reality werden die reale Welt oder die virtuelle Welt miteinander kombiniert. Ein Beispiel hierfür ist die Telepräsenz, bei der reale Personen in virtuellen Umgebungen erscheinen. Bei der Augmented Reality sind es virtuelle Informationen, Animationen oder Grafiken, die in realen Szenen eingeblendet werden, bei der Augmented Virtuality sind es reale Einblendungen, die mit virtuellen Szenen kombiniert werde (Quelle: ITWissen.info)

 

PKMS – Projekt-Kommunikations-Management-Systeme

PKMS umfasst die sich über alle Phasen des Projektablaufs erstreckenden  EDV-gestützten  Prozesse  im  Sinne  einer  Informationslogistik.  Adressaten  sind  alle  Projektbeteiligten.

 

Single Sign-On

Single Sign-On (SSO) ist ein Authentifizierungs-Prozess für die Sitzung eines Anwenders. Es wird ein Name und Passwort hinterlegt, um Zugriff auf mehrere Applikationen zu erhalten. Weitere Eingabe-Aufforderungen für eine Identifikation gibt es nicht. Somit kann der Anwender bequem zwischen unterschiedlichen Anwendungen in einer Sitzung hin- und herschalten.

 

SaaS – Software as a Service

SaaS ist ein Teilbereich des Cloud Computings. Das SaaS-Modell basiert auf dem Grundsatz, dass die Software und die IT-Infrastruktur bei einem externen IT-Dienstleister betrieben und vom Kunden als Dienstleistung genutzt werden.

 

Virtual Reality

Als virtuelle Realität, kurz VR, wird die Darstellung und gleichzeitige Wahrnehmung der Wirklichkeit und ihrer physikalischen Eigenschaften in einer in Echtzeit computergenerierten, interaktiven virtuellen Umgebung bezeichnet (Quelle: wikipedia).

 

ZUGFeRD

ZUGFeRD bezeichnet das einheitliche Datenformat für elektronische Rechnungen. Allen interessierten Behörden und Unternehmen steht dieses seit 25. Juni 2014 kostenfrei zur Verfügung. Es basiert auf PDF/A-3 und bietet die Möglichkeit, eine XML-Rechnung in ein PDF einzubetten und dadurch sowohl strukturierte Rechnungsdaten (XML) als auch das Rechnungsbild (PDF) gleichzeitig per Mail zu übermitteln.

Weitere Informationen liefert FeRD

 

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