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Yes we scan! QR-Code – Standorterkennung schwarz auf weiß

Standort? Je größer der Baukomplex, desto mehr Raum für Spekulationen. Über in docma®MM erstellte QR-Codes lassen sich Mängel via Scan schnell verorten.

9. März 2018

„Die Praxis sollte das Ergebnis des Nachdenkens sein, nicht andersrum“. Der weise Ausspruch von Hermann Hesse bringt treffend auf den Punkt, wie unsere Ideenschmiede tickt: Mit Fokus auf die Alltags- und Benutzertauglichkeit waren QR-Codes jüngst das Resultat unserer reiflichen Überlegungen, um einem im Bauprojekt nur allzu häufig auftretenden Problem Herr zu werden. Zig Stockwerke, ellenlange Gänge und unzählige gleichaussehende Zimmer. Man ist zur Mängelaufnahme, Abnahmebegehung oder wegen eines Gewährleistungsfalls unterwegs und sieht sich früher oder später mit der Frage konfrontiert: „Wo befinden wir uns eigentlich gerade?“. Mit QR-Codes lässt sich der Standort jetzt per Scan ganz einfach bestimmen –  eine  anwenderfreundliche und zugleich wirtschaftliche Methode.

 

Verortung auf Augenhöhe

GPS funktioniert in mehrstöckigen Gebäuden nicht. Für WLAN-Netze fehlt auf der Baustelle die entsprechende Infrastruktur. RFID als komplexes Sender-Empfänger-System drückt zu sehr auf den Geldbeutel und das „maschinelle Sehen“ z.B. mit dem Projekt Tango von Google ist noch nicht ausgereift genug. Die Vorteile, QR-Codes für die Lokalisation einzusetzen, liegen hingegen im wahrsten Sinne des Wortes auf der Hand: Sind die im neuen Raumbericht von docma MM erstellten Codeetiketten einmalig auf Sichthöhe an allen Türstöcken eines Bauobjekts angebracht, genügen wenige Klicks auf dem Handy oder Tablet und schon hat man die hinterlegten Raumdaten per Scan parat.

Ein tieferes Hintergrundwissen über die zugrundeliegende Technik ist vom Nutzer nicht gefordert, die Decodierung – in der Fachsprache „Mobile Tagging“ genannt – läuft unkompliziert über Apps und von denen gibt es reichlich zum kostenlosen Downloaden. Zum Auslesen muss lediglich die Kamera des mobilen Gerätes auf den QR-Code gerichtet werden – und fertig! Der Raum wird in docma®MM dann automatisch gesetzt, so dass die manuelle Suche in den Strukturlisten entfällt. Alles in allem ein absoluter Zugewinn für die Qualitätssicherung! Mängel lassen sich vor Ort so noch schneller aufnehmen, abarbeiten und nachverfolgen. Und obendrein ist die Fehleranfälligkeit gleich null!

Das Erstellen der QR-Code-Aufkleber mit der entsprechenden Raumcodierung erfolgt direkt aus docma®MM über einen integrierten Bericht.

Mängelmanagement to go

Mit der QR-Code-Standorterkennung ist eine neue Funktion geboren, die das mobile Mängelmanagement noch effektiver gestaltet. Sie erleichtert nicht nur die Aufnahme von Baumängeln sondern auch die Nachbegehung in erheblichem Maße, da alle freigemeldeten Mängel eines Raumes sofort angezeigt sind. Der gesamte Arbeitsprozess wird beschleunigt, wovon neben dem Bau auch das Facility-Management profitieren dürfte. Wir freuen uns, den Sinn und Zweck optimierender Software aufs Neue erfüllt zu haben. Denn wie schon der spanische Philosoph José Ortega y Gasset richtig feststellte: „Technik ist die Anstrengung, Anstrengungen zu ersparen.“

 

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Wulf Janoske

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